Freitag, 10. Oktober 2014

Töchterchen im Stofferausch

Meine große Tochter ist jetzt schon so groß, dass sie alleine in die Musikschule geht. Bisher waren wir zusammen in der Eltern-Kind-Gruppe, und da hätten wir auch noch eine Weile bleiben dürfen, aber sie hat entschieden, dass sie das alleine kann. Ihre beste Freundin ist in der selben Gruppe, auch die "Musikschul-Lehrerin" ist vertraut, und so war es zum Glück auf Anhieb kein Problem. (Als beim ersten Mal die Eltern noch mit eingeladen waren, weil das Programm vorgestellt wurde, beschwerte sie sich und hätte mich am Liebsten gleich wieder nach Hause geschickt.)
 
In der neuen Gruppe gibt es nun bald ein Heft passend zum Programm, und auch Buntstifte gehören zur Ausrüstung. Und um diese Dinge immer beieinander zu haben, ist natürlich eine passende Tasche notwendig.
Als wir nun heute vom Einkaufen nach Hause fuhren, haben wir beide (die Große und ich) ausgemacht, dass wir am Abend gemeinsam die Stoffe für die Tasche aussuchen würden. Sie freute sich sehr, und als die Einkäufe verräumt waren und Papa und die Kleine sich zu Fuß und im Wagen auf den Weg zum Wurstautomat (Nein, ich mach´ keine Witze, das gibt es hier wirklich. Wir haben außerdem einen Blumen- und einen Eierautomat. Aber das tut hier nichts zur Sache) machten, hatten wir Ruhe zum Arbeiten.




Für solche Dinge ist meine Große immer zu haben. Sie schaut mir sowieso sehr gerne beim Nähen und Basteln zu und malt, schneidet und klebt selber viel. Oft macht sie sich auch schon Gedanken, was zusammenpasst - das System ist dabei recht einfach: Rosa passt zu rosa, Punkte zu Punkten, u.s.w. Aber sie hört aufmerksam zu, wenn ich versuche ihr zu erklären, nach welchen Kriterien man außerdem vorgehen kann.
 
Ein Mäppchen für die Buntstifte soll es auch geben. Ich hätte natürlich - ganz langweilig ;-) - die gleichen Stoffe genommen wie für die Tasche. Aber Töchterchen hatte sowieso schon Schwierigkeiten mit der Qual der Wahl - und entschied sie sich für eine zweite Stoffkombi.
 

 
Wenn bei uns ein neues Näh-Projekt ansteht, kommt -wie ihr seht- einfach die ganze Schublade auf den Tisch.
Wie macht ihr das?
 

 
So, ich steh´ jetzt die nächsten Tage richtig unter Druck (Mama, wann ist meine Tasche fertig? ... ) Zum Glück kommt das Wochenende.
 
Wünsche euch ein schönes selbiges,
 
kringelige Grüße,
 
Esther


Dienstag, 7. Oktober 2014

Windeltäschchen

Eigentlich muss ich die Zeit, in der die Große im Kindergarten ist und die Kleine ein Schläfchen hält nutzen, um aufzuräumen. Auf meinem Esstisch, der gleichzeitig auch Mal-, Näh-, Schreib- und Basteltisch ist, muss wieder Platz geschaffen werden, damit er seiner eigentlichen Bestimmung gerecht werden kann. ;-) 
 
 
Wollte euch aber noch das Windeltäschchen zeigen, das ein Bekannte bei mir bestellt hat. Sie hat sich die Stoff-Kombination selbst aus meiner Stoffschublade ausgesucht.
 
 
 
So. Und nun flitze ich noch schnell zum Creadienstag. Und dann geht´s wirklich an die Hausarbeit.
 
Kringelige Grüße,
Esther

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Ratter-Flatter-Fee


Wenn ihr euch fragt Was bitteschön ist denn eine Ratter-Flatter-Fee? Eine Fee rattert doch nicht. Sie hat ausschließlich ruhig und freundlich zu sein, dann denkt ihr wie ich dachte - bis vor ein paar Stunden.

Es war im Bad. Mein kleines Mädchen - nein, das zu sagen wurde mir strengstens verboten - also, mein großes Mädchen hüpfte im Schlafanzug zur Badezimmertür herein und rief: "Ich bin die Ratter-Flatter-Fee!". Ich musste laut lachen und dachte Was hat sie nur manchmal für lustige Ideen.
Aber jetzt, wo ich auf dem Sofa sitze und beide Kinder ruhig schlafen, werde ich nachdenklich: Recht hat sie. Feen, die nur brav sein können, sind doch langweilig.

Immer mal wieder ein bisschen rattern und flattern macht das Leben erst interessant.
 



Also, heute Abend sei euch die Ruhe gegönnt. Aber morgen zum Wochenbeginn darf es wieder rattern und flattern, bei euch und bei mir im Kringelheim. Oder was meint ihr?









Kringelige Grüße
und morgen einen guten Start in die Woche
schickt euch

Esther

Dienstag, 30. September 2014

Herbst? Nein, Spätsommer!

Oh, ja. Nachdem sich bei uns der Nebel verzogen hatte, war es gestern noch mal richtig schön hier. Und jeder, der keine Zeit hatte draußen zu sein, ist zu bedauern. Wir hier jedenfalls haben ihn in vollen Zügen genossen, diesen herrlichen Spätsommertag.
 
 

 
 
Wenn ich so durch die Blogs stöbere und die verschiedenen Herbstarrangements betrachte, dann gefällt mir, was ich sehe. Wirklich. Aber ich erschrecke auch ein klein wenig und denke Nein, bitte noch nicht.

 
 
So gibt es von mir heute Bilder mit viel Wärme. T-Shirt-Bilder... vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr.
Zuerst aus dem Kringelheim-Garten:


 
Erfreulicherweise hat meine Große einen gewissen Sinn für Deko. Ja, sie benutzt diesen Begriff auch schon. Woher sie das wohl hat? ;-) So wurde auch gleich der Gartentisch verschönert.

 
Als dann mein Mann nach Hause kam, schnappte sich die Große ihr Fahrrad (und wir uns den Kinderwagen) und wir machten noch einen kleinen, aber feinen Spaziergang. Zuerst war die Fahrradfahrerin gar nicht glücklich über die Richtung, die wir eingeschlagen hatten. Sie protestierte heftig, weil sie nämlich das Geholper auf den Feldwegen nicht leiden kann. Erst als der Papa ihr gut zuredete und ihr versprach das Fahrrad zu tragen, falls sie es wünsche (uuaaah!), ließ sie sich umstimmen.
Zuerst ging es an den Schrebergärten entlang ... (die Radlerin fand´s inzwischen ganz in Ordnung)





 
 
Und dann -wieder auf radler-freundlicherem Weg- Richtung Biotop.



 
Und obwohl es dann, zuhause angekommen, mit Abendessen, Kinder-ins-Bett-bringen und Elternabend ein wenig hektisch wurde, bin ich froh, dass wir diesen Spätsommer-Nachmittag ausgenutzt haben.
 
Kringelige Grüße,
 
Esther


Dienstag, 23. September 2014

Der Gänserich im Allgäu

Ich will ehrlich sein. Es grauste mich vor dem vergangenen Wochenende.
Eigentlich waren es angenehme Dinge, die uns bevor standen - aber davon ein bisschen zu viele. Bestimmt fragt ihr euch auch von Zeit zu Zeit, warum die Ereignisse nicht besser verteilt stattfinden können.
Uns erwartete ein Wochenende im Allgäu mit meiner Freundin Catrin (von lovelife) und ihrer Familie.
Eine Familienfeier.
Und der Kinderkleider-Basar in unserem Dorf, bei dem viele helfende Hände gebraucht wurden.

Das Wochenende im Allgäu musste also leider auf eine Übernachtung gekürzt werden (mit zwei Kindern fragt man sich da schon mal, ob sich der Aufwand lohnt). Aber kaum waren wir angekommen, war der Stress wie weggeblasen. Berge (und auch Hügel ;-) ) haben schon immer diese Wirkung auf mich: Meine Augen erholen sich sofort, wenn sie grüne Wiesen und Kühe sehen. Und das überträgt sich dann direkt auf mein Gehirn.
 




Vorher hatten wir darüber nachgedacht gar nicht zu übernachten, sondern einfach am Freitagmorgen loszufahren. Aber bei unseren Schlafvorlieben wäre gleich nur noch der halbe Tag übriggeblieben.
Zum Glück entschieden wir uns anders - und so verbrachten wir einen herrlich entspannten Tag mit einem Spaziergang im Sonnenschein. (Hier seht ihr meine Große, die lieber Catrins Wagen schiebt als den ihrer Schwester.) Und Kaffee und Kuchen in einem nette Café in Kempten. Abends haben wir gegrillt und sind danach wieder nach Hause gedüst.

Und mit diesem Start konnten wir dann auch das restliche Wochenende genießen.





 
Der Gänserich
 
Ein Gartentisch - zwei Äpfel drauf.
Ein Gänserich, der sprach: "Ich lauf
schnell hinter meinen Freunden her,
sonst find´ ich sie am End´ nicht mehr."
Dann lief er los, der Gänserich,
in großer Eil´. Und was denk´ ich?
Unnötige und überflüssige Sorgen hat er.
Muss er doch einfach nur folgen dem Geschnatter.
 
  Kringelige Grüße,
 
Esther

Dienstag, 16. September 2014

Damit mein Baby weich liegt ...

Im April schon habe ich begonnen an der Krabbeldecke für mein Baby zu arbeiten. Erinnert ihr euch? (Falls nicht, könnt ihr  hier noch mal spiggeln.) Nach einigen Stunden, die ich fleißig mit Nähen verbracht habe, ist sie rechtzeitig fertig geworden.
 

Ein bisschen Sorge hatte ich ja schon, dass meine Kleine womöglich gar nicht im "Laufstall" würde schlafen wollen - und ich hatte die Decke doch extra passend dafür genäht. Umso schöner, dass sie sich darin sehr wohl zu fühlen scheint. Mit dem Näschen im Stillkissen träumt sie von den Abenteuern des Babylebens.

 
Nachdem uns heute morgen der erste frühherbstliche Nebel erwischt hat, kam heute nachmittag erfreulicherweise doch noch die Sonne raus. Ich konnte die Decke im Freien fotografieren, und bin dann noch weiter im Garten auf Motivsuche gegangen. 

 
 




 
Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend
- und freue mich, dass ich meine fertige Decke auch beim Creadienstag zeigen kann.
 
Kringelige Grüße,
 
Esther

Sonntag, 14. September 2014

Vieles, vieles ...

... hat sich getan seit meinem letzten Beitrag. Das aller-Allerwichtigste könnt ihr auf dem nächsten Bild bewundern: Ich habe nämlich mein Baby bekommen.

 
Drei Monate ist sie bald schon alt. 
Jetzt habe ich zwei Töchter, die ich liebe, die mich auf Trab halten, über die ich mich jeden Tag freuen kann, die mich zur Verzweiflung treiben (wenn die eine schreit und die andere aus schwesterlicher Solidarität gleich mit), die ich nachts betrachte und einfach nur glücklich bin.


 
 
Ein fantastisches Geburtstagsgeschenk habe ich bekommen. Nämlich die lang ersehnte Kamera. Am Meisten freut mich, dass ich natürliche Fotos von meinen Kindern machen kann - aber auch sonst würde ich im Moment am Liebsten alles fotografieren.
Kennt ihr das, wenn man so im Fotofieber ist, dass man die ganze Welt wie durch die Linse sieht?
 
Hier zeige ich euch noch die Handy-Ladetaschen, die ich für zwei Geburtstagskinder gemacht habe. Ich habe sie nach diesem Freebook genäht.


 
Ganz bald gibt´s auch Fotos von meiner Rotkäppchen-Krabbeldecke!
 
Kringelige Grüße,
 
Esther