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Sonntag, 2. November 2014

Popcorn für die Affen

Morgens beim Anziehen. Ein Bein hatte meine 4-Jährige schon in der Hose, da hielt sie plötzlich inne. Und wie beinahe jeden Morgen, irgendwann zwischen Unterhose aus dem Schrank holen und Zöpfe flechten, stellte sie die Frage: "Mama, wann gehen wir mal wieder zum Affenberg???"
Das fiel ihr deshalb immer beim Anziehen ein, weil an ihrem Kleiderschrank Fotos hängen - unter anderem von unserem letzten Besuch bei den Affen vor ca. zwei Jahren.
Seit Wochen -oder eher Monaten- musste ich sie vertrösten, entweder Zeit oder Wetter passten nicht.
Aber gestern am Feiertag (ein Blick auf die Homepage ergab, dass der Affenberg Salem an diesem Wochenende das letzte Mal in diesem Jahr für Besucher geöffnet hatte), machten wir uns endlich auf den Weg.
 
 
Als wir das Auto auf dem Parkplatz abstellten, ließ sich die Sonne nur erahnen und es war recht kühl. Aber während wir etwas aßen, wurde es immer heller und freundlicher und ein strahlend blauer Himmel zeigte sich.


In direkter Nachbarschaft zum Affenberg hat sich eine Storchen-Kolonie angesiedelt. Viele Nester laden die Störche zum Niederlassen ein. Und es ist wirklich toll anzusehen, wie sie überall auf den Dächern sitzen.

Wenn es Zeit ist zur Fütterung, kommt ein Storch nach dem anderen angeflogen und alle landen auf der großen Wiese neben dem Kassenhäuschen.



Dann geht es am schönen Weiher entlang weiter. Und nach einer kurzen Einführung über das richtige Verhalten betreten wir das große Waldstück, in dem die Berberaffen zu hause sind.

Bei unserem letzten Besuch hat unser damals 2-jähriges Mädchen noch zugeschaut, wie die Affen sich das Popkorn aus unseren Händen nehmen. Aber nun hatte sie sich vorgenommen, selbst zu füttern.

 




 
 
Und sie hatte gerade das Popkorn in der Hand, da marschierte sie auch schon mutig auf einen Affen zu und gab es ihm. Und sie hat noch vielen Affen zu Fressen gegeben. Aber nur, wenn sie ihr sympathisch waren. ;-)


Die ganze Zeit leuchteten ihre Augen, so viel Freude hatte sie daran. Und man sah ihr an, wie stolz sie war, dass sie sich getraut hatte.


An Papas Hand ging es weiter über die Weiherbrücke, bis zum Dammwild-Gehege.

 
 

Es war ein wunderschöner Tag, den wir als Familie sehr genossen haben.
Ich hoffe, auch ihr hattet ein schönes Wochenende!

Kringelige Grüße,

Esther





Dienstag, 23. September 2014

Der Gänserich im Allgäu

Ich will ehrlich sein. Es grauste mich vor dem vergangenen Wochenende.
Eigentlich waren es angenehme Dinge, die uns bevor standen - aber davon ein bisschen zu viele. Bestimmt fragt ihr euch auch von Zeit zu Zeit, warum die Ereignisse nicht besser verteilt stattfinden können.
Uns erwartete ein Wochenende im Allgäu mit meiner Freundin Catrin (von lovelife) und ihrer Familie.
Eine Familienfeier.
Und der Kinderkleider-Basar in unserem Dorf, bei dem viele helfende Hände gebraucht wurden.

Das Wochenende im Allgäu musste also leider auf eine Übernachtung gekürzt werden (mit zwei Kindern fragt man sich da schon mal, ob sich der Aufwand lohnt). Aber kaum waren wir angekommen, war der Stress wie weggeblasen. Berge (und auch Hügel ;-) ) haben schon immer diese Wirkung auf mich: Meine Augen erholen sich sofort, wenn sie grüne Wiesen und Kühe sehen. Und das überträgt sich dann direkt auf mein Gehirn.
 




Vorher hatten wir darüber nachgedacht gar nicht zu übernachten, sondern einfach am Freitagmorgen loszufahren. Aber bei unseren Schlafvorlieben wäre gleich nur noch der halbe Tag übriggeblieben.
Zum Glück entschieden wir uns anders - und so verbrachten wir einen herrlich entspannten Tag mit einem Spaziergang im Sonnenschein. (Hier seht ihr meine Große, die lieber Catrins Wagen schiebt als den ihrer Schwester.) Und Kaffee und Kuchen in einem nette Café in Kempten. Abends haben wir gegrillt und sind danach wieder nach Hause gedüst.

Und mit diesem Start konnten wir dann auch das restliche Wochenende genießen.





 
Der Gänserich
 
Ein Gartentisch - zwei Äpfel drauf.
Ein Gänserich, der sprach: "Ich lauf
schnell hinter meinen Freunden her,
sonst find´ ich sie am End´ nicht mehr."
Dann lief er los, der Gänserich,
in großer Eil´. Und was denk´ ich?
Unnötige und überflüssige Sorgen hat er.
Muss er doch einfach nur folgen dem Geschnatter.
 
  Kringelige Grüße,
 
Esther

Sonntag, 1. September 2013

Ganz entspannt am letzten Urlaubstag

Drei Wochen Urlaub sind sooo schnell vergangen!
An unserem letzten Ferientag ließen wir es ganz gemütlich angehen. Ursrünglich hatten wir überlegt, einen Ausflug zu machen. Das Wetter sah am Vormittag aber nicht sehr vielversprechend aus - letztendlich landeten wir in einem nahegelegenen Park. Und obwohl wir dort schon viele Male waren, hatten wir drei einen wunderbar entspannten und gar nicht langweiligen Nachmittag.
 
 

 

 

 

 

 
 
So können wir morgen wieder ganz gelassen zum Arbeiten gehen.
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Kringelige Grüße,
Esther